Mittwoch, 13. September 2017

{Handlettering...}






Bestimmt ist euch dieser Trend nicht entgangen. 
Schön schreiben hat mich schon immer fasziniert.
Dass dem zur Zeit wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird,
freut mich sehr.

Wer mich auf Instagram abonniert hat, konnte diese liebgewonnene Tätigkeit schon länger verfolgen.
Und diejenigen die ein Teil meines Lebens sind, kamen ohnehin nicht drumherum,
dies auf irgend eine Art und Weise zu erfahren.

In meinen Augen ist eine sorgfältige Schrift ein Zeichen von Wertschätzung.
Von meiner Handschrift, war ich nie besonders begeistert.
Es liegt mir einfach nicht, schnell und gleichzeitig schön zu schreiben.

Da kommt das Handlettering sehr gelegen.
Es geht dabei nämlich nicht darum, eine neue Handschrift zu entwickeln, 
sondern in aller Ruhe mit Buchstaben und kunstvollen Worten Bilder zu gestalten.

Ich scheine mit dieser Leidenschaft nicht alleine zu sein.
Dieser neue Trend begeistert viele Menschen und es gibt auch schon zahlreiche Kursangebote.
Aus diesem Grund habe ich mich lange geziert auch noch einen Kurs anzubieten.
Und auch, weil ich glaubte, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein.
Da ich aber immer häufiger mit Anfragen konfrontiert wurde, 
lies ich mich dazu überreden Kurse zu geben.

Meine anfänglichen Bedenken verflogen schnell und mittlerweile
durfte ich feststellen, dass es mir Spass macht, 
meine Erfahrungen an kreative Menschen weiter zu geben.









In Zusammenarbeit mit meiner Schwester,
die Grafikerin ist, habe ich ein Übungsheft ausarbeitet mit wichtigen Informationen, 
Anleitungen und Übungsvorlagen.

Dieses Heft ist Teil des Materials, das jeder Kursteilnehmer erhält. 
Dazu gibt es zwei Stifte von Tombow, einen Bleistift von Krima & Isa 
und andere kleine Extras.

Für die Kurse stellt Rahel ihre Grafikwerkstatt zur Verfügung.

Ihr Grafikoffice ist klein aber oho! 
Es steckt sehr viel Gemütlichkeit in diesen vier Wänden und platzt geradezu vor kreativer Eindrücke.











Die ersten drei Kurse vergingen wie im Flug und da noch mehr Anfragen kamen, habe ich weitere Kursdaten online gestellt. Zwei Kurse sind schon wieder voll. 
Der Kurs vom 11.10.17 hat noch sechs Plätze frei. 
Weitere Kurse sind inzwischen in Planung.
Daten kann ich dazu allerdings noch keine bekannt geben. 
Erst warte ich mal die kommenden Kurse ab 
und dann ist ja auch schon bald wieder Weihnachtszeit.














Kaum zu glauben! 
Das bedeutet für mich, dass ich mich schon wieder mit den Vorbereitungen befassen muss. 
Ja, jede Medaille hat eben zwei Seiten. Es macht Freude, das Lädeli einzurichten, Einkäufe für die Weihnachtsausstellung zu tätigen und alles zu planen. Allerdings entspricht vorallem die Planung so gar nicht meinem Naturell schon gar nicht, wenn es so weit im Voraus sein muss.
Kaum ist es Herbst schon an Weihnachten zu denken?! Ist doch schon irgendwie seltsam.










Erst will ich jetzt noch etwas diese Jahreszeit geniessen.
Der Herbst ist ohnehin mein absoluter Liebling. Ich liebe das Bild das sich mir bietet, wenn die Vögel sich versammeln. Dieses Naturschauspiel... wenn sie scheinbar willkürlich und doch als Einheit eine harmonische Flugakrobatik zeigen. Ich könnte ihnen stundenlang zusehen. Für mich ist es das Schönste und Traurigste am Herbst, wenn sich unsere Vögel auf den Weg in den Süden begeben.
Ihr allmorgendliches Gezwitscher wird mir sehr fehlen.

Etwas was für mich ebenfalls zwei Seiten hat, ist der Herbstwind.
Als Kleinkind litt ich an einer Mittelohrentzündung die zu spät erkannt wurde.
Infolge dessen hatte ich in meiner Kindheit chronische Ohrenentzündungen. 
Der kleinste Wind und schon wurde ich von grausamen Schmerzen geplagt.

Heute ist das Gott sei dank ausgeheilt und ich liebe es, wenn der Wind mir um die Ohren pfeift.
Überhaupt finde ich es wunderschön, dass wir verschiedene Jahreszeiten haben dürfen.
Die Abwechslung ist es, was jede Zeit überhaupt so kostbar macht. 
Dreihundertfünfundsechzig Tage Sonnenschein... 
Nein, das wäre nichts für mich.





































Die Farben des Herbst entsprechen eigentlich ganz und gar nicht meiner bevorzugten Wahl.
Vor allem die Farbe Orange wiederstrebt mir. Trotzdem freue ich mich, wenn sich das Laub in eben diese erdigen Farbtöne verwandelt. Obwohl alles zu sterben scheint, hat der Herbst etwas wundervoll fröhliches an sich. 

Herbst bedeutet für mich, dankbar zurücksehen.

Was ist für euch das besondere am Herbst?
Gibt es bestimmte Gewohnheiten oder Menüs die ihr mit dieser Jahreszeit verbindet?
Würde mich sehr freuen, wenn ihr diese mit mir teilen würdet.

So, dieser Post wurde ja wieder mal sehr lange.
Ich hoffe ich hab euch damit nicht gelangweilt.

Ich wünsche euch einen luftig-schön-fröhlichen Herbst.

Herbstlich
Melanie








Instagram:






Samstag, 19. August 2017

{Rebecca Green Pottery}


 




Wenn man einen solchen Namen trägt, wie Rebecca Green, dann ist der Name für das Label bereits gesetzt! Erst recht, wenn man eine begnadete Künstlerin ist, die das Töpferhandwerk nicht nur hobbymässig betreibt, sondern in einer 3jährigen Ausbildung von Grund auf erlernt hat.

Bei ihren Kreationen ist der Name Programm. Rebecca hat viele Bedeutungen. Unter anderem zum Beispiel "die Verbindung schaffende". Hinsichtlich ihres Handwerkes, ist dies genauso zutreffend wie die Bedeutung ihres Namens Green.
Grün ist, wie ich finde, eine Farbe die ganz wunderbar zu diesem einerseits bodenständigen und urchigen andererseits aber auch urbanen Stil von Rebeccas Kunstwerken passt.

Wenn man sich einmal mit diesem Handwerk auseinander gesetzt hat und sieht wie viel Arbeit darin steckt, bekommt jedes einzelne Stück einen ganz anderen Wert.













Wir sind dabei eine Ausstellung im bella-casa.ch zu planen und haben zu diesem Zweck ein paar Fotos in ihrem grossen Garten geknipst. Zum Zvieri hat Rebecca mir dann einen frisch gebackenen Birnenkuchen serviert. Das Rezept muss schon älter sein. Es erinnert mich an einen Kuchen, den meine Mama früher gebacken hatte. Ich finde ihn köstlich. Deshalb teile ich das Rezept mit euch.









Birnenkuchen
{12-16 Stück}

Als erstes eine Springform {26cm Durchmesser} grosszügig ausbuttern und anschliessend mit Mehl ausstäuben. Die Springform kühl stellen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

150g weiche Butter
125g Zucker
1 Prise Salz
Zu einer hellen, luftigen Masse aufschlagen. Der Zucker soll sich fast ganz auflösen.

Dann die abgeriebene Schale von einer 1/2 Zitrone sowie 2 Eier - eines nach dem anderen unterschlagen. 2 Teelöffel Backpulver und 300g Mehl mischen und unterziehen. Zuletzt etwa 
1dl Milch beifügen. Der Teig soll reissend von der Kelle fallen.

750g Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Früchte in dünne Scheibchen schneiden. in der vorbereiteten Form eine dünne Lage Teig auf dem Boden verteilen, dann eine Lage Birnenscheiben daraufgeben und wieder dünn mit Teig bedecken. So weiterfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Den Abschluss bildet eine Teigschicht. Diese mit 30g Butterflocken belegen. Den Birnenkuchen im 200°C heissen Ofen auf der untersten Rille etwa 45 Minuten backen. Herausnehmen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.












Die Ausstellung ist für Oktober'17 angesetzt. Ich kann es kaum erwarten, euch ihre neusten Töpferwerke präsentieren zu können.

Bis dann heisst es "abwarten und Tee trinken"... ein Stück Kuchen passt natürlich auch dazu."

Herzlichst
Melanie













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